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Martin van Gemmeren

Hamburg, wir haben ein technisches Problem..

Durch seine HSH Berater Tätigkeit bei McKinsey habe sich Dr. Martin van Gemmeren dazu entschlossen die Seiten zu wechseln obwohl aus der gesunden Distanz als Berater erhebliche Schwächen der HSH schon 2006 deutlich erkennbar waren. Insbesondere zu Marktorientierte Shipping und Real Estate Geschäfte überschritten regelmäßig RWA Limits und lebten deutlich über Ihre Verhältnisse. Die Luxemburger N SEC sowie deren Töchter seien weitere schwierige Einheiten mit mangelndem Risikobewusstsein gewesen.
Wie üblich bei der HSH, je weiter von Norddeutschland entfernt um so lustiger die Investitionsfreude – dabei sind die Aussagen hierzu noch nicht einmal über Europa hinaus gegangen!
„Die Holdingstruktur der HSH konnte man nicht managen!“
Viele Sachen wurden im Laufe der Entwicklung nicht im Gleichklang erstellt.
Die Beste Antwort auf manches wäre „Macht erst gar nicht das Geschäft!“

Das Risikomanagement von Strauss soll eher auf eine Service Mentalität anstatt auf Kontrolle ausgerichtet gewesen sein, Regularien wurden anscheinend in die falschen Hände gegeben.
Das Thema Omega habe er gar aufgedeckt, ein Triple A Geschäft der London Branch mit dem Namen Magnolia, er habe einen Mitarbeiter entsandt ob es da noch mehr gebe; das bissel mehr war dann Omega! Da stand das dann drin, und die Entscheidung Ihn einzubinden war nur der Abbau – obwohl das Geschäft mit den völlig gegen die HSH bezogenen Nebenabsprachen Ende 2008 fast auf Null war. Wer die Nebenabsprachen getroffen hat interessierte Ihn nicht, nur wie man mit der „Situation“ umgehen sollte. Immerhin wurde die Limitierung des Eigenkapitalverzehrs nicht eingehalten, dies zu bereinigen ging nur über physisches Kapital – „also echtes Geld!“


 

 

Das echtes Geld das größte Problem der HSH bis heute ist zeigt van Gemmerens Beschreibung von technischen Schwierigkeiten, der IT Aufbau sei nicht so schnell wie die Geschäfte.
Diese „Probleme“ beziehen sich jedoch nicht auf die Datenbanken oder die Erfassung der Projekte, sondern auf die Eingebenden! Die beste Datenerfassung kann nichts machen wenn Daten falsch eingegeben werden, hier insbesondere weil diverse Faktoren erst eine Bewertung zulassen, eine der vielen Überbewertungen führt schon zu einer völlig anderen Darstellung der Produkte, sowie deren Gewichtung z.B. in den von uns mehrfach bemängelten Jahresabschlüssen.
Das "gewaltige Hebel" auf Produkte mit geringer Kapitalausstattung heute nicht mehr funktionieren muss erst in einigen Triple A Köpfen ankommen.

 

Voll verantwortlich? Oder voll vernetzt? Alexander Stuhlmann, Hans Berger, Peter Rieck, Franz Waas, Hartmut Strauß, Ulrich W. Ellerbeck

 

 

Je länger die Verantwortlichen immer noch an Ihren tollen Zahlen aus der Zeit vor der Krise festhalten umso schlimmer wird die Schieflage der Bank wenn reales Geld virtuelle Verluste ersetzt.
Hoffen wir das der Weltgrößte Schiffsfinanzierer und Global Real Estate Player HSH nicht weiteren „Restrukturierungsbedarf“ bei den tollen Schätzwerten auf den bunten HSH PCs
hat. Die Hoffnung auf die Expertentruppe der Bafin und Bundesbank können wir getrost vergessen.
Die Weigerung der Bank selbst dem PUA Daten zu übermitteln zeugt nicht von vertrauensvoller Kooperation mit den Anteilseignern, sondern davon das wir noch weitere Leichen im Keller ala Omega und St. Pancras mit Steuermilliarden zudecken müssen.

Überbewertet?

Ein Schiff das nicht fährt ist kein Geld-Wert! 

 

Mehr Schein als sein? 

 

Was ging hier wirklich vor? HSH New York 

 

Schaun wir mal - zu... 

 

 

 

JOCHEN FRIEDRICH Rainer Klemmt-Nissen I